
Die Debatte um Förderungen für Elektroautos oder Ladeinfrastruktur wird vor den Wahlen auf Bundesebene heiß diskutiert. Eine klare Entscheidung – sei es für oder gegen Subventionen – könnte dem Markt mehr Stabilität verleihen. Ein eindeutiges „Nein“ würde Unsicherheiten auflösen und den Herstellern signalisieren, dass sie sich weiter anstrengen müssen, um wettbewerbsfähige Fahrzeuge zu entwickeln. Wo bleiben der ID.2 und Tesla 2?
Umso erfreulicher ist es, dass Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur nun gezielt eine Zielgruppe unterstützt, die eine Förderung benötigt und diese auch sinnvoll umsetzen wird. „Wir stehen zu unserer Verantwortung und machen ernst bei der Antriebswende“, erklärte sie.
Förderung für soziale Dienste, Kommunen und Carsharing
Konkret fördert das Land NRW Elektro-Kleinwagen für soziale Dienste, Kommunen und bestimmte kommerzielle Dienstleistungen wie Carsharing. Diese Fahrzeugklasse ist im Verhältnis zu vergleichbaren Verbrenner-Modellen oft teurer und damit wirtschaftlich schwerer darstellbar.
Kleinwagen, die 2025 auf den Markt kommen, wie der FIAT Panda, Hyundai Inster, Citroen e-C3, Nissan Micra EV, Skoda Epiq, BYD Dolphin, KIA EV2 oder Renault Twingo / R4 / R5, liegen mit Preisen zwischen 25.000 und 29.500 Euro noch über einer wirtschaftlich attraktiven Schwelle. Die Förderung soll dazu beitragen, die Gesamtbetriebskosten (TCO) dieser Fahrzeuge zu senken und ihre Verbreitung zu fördern.
Verbesserte Förderung für Ladeinfrastruktur von E-Lkw
Neben der Unterstützung für Elektro-Kleinwagen hat NRW auch die Förderungen für Ladeinfrastruktur für Elektro-Lkw deutlich verbessert.
Besonders hervorzuheben sind dabei drei Änderungen:
- Der Förderhöchstbetrag pro Ladepunkt wurde von 10.000 auf 50.000 Euro erhöht.
- Unternehmen dürfen an den geförderten HPC-Ladesäulen nun auch benachbarte Firmen laden lassen, um die Auslastung zu verbessern.
- Zusätzlich kann für diese Ladesäulen die THG-Quote beantragt werden, wodurch eine weitere Einnahmequelle für Betreiber entsteht.
Diese Maßnahmen machen den Aufbau von Ladeinfrastruktur für E-Lkw deutlich attraktiver. Unternehmen, die in diesen Bereich investieren möchten, sollten die aktuellen Fördermöglichkeiten nutzen.
Wer sich über alle Details informieren möchte, findet die vollständigen Informationen im Beitrag „NRW fördert nun auch E-Kleinwagen für soziale Dienste, Carsharing und Kommunen“, erschienen am 11.02.2025 bei electrive.
Mein Team und ich freuen uns darauf, Sie bei Ihrem nächsten Ladeinfrastruktur-Projekt zu unterstützen. Wir beraten Sie gerne zur erfolgreichen Beantragung der Fördergelder sowie zur Technikauswahl, Projektierung und Betreiben Ihrer Ladepunkte: Fragen Sie einfach per E-Mail oder unter https://kwiq.eu/beratung/ eine individuelle Beratung an.